„fast food“ versus „slow food“ – Teil 1

„fast food“ versus „slow food“ – Teil 1

Am Essen scheiden sich die Geister

Griechischer Salat

Esskultur – welch ein Wort! Sind Sie sich bewusst, dass Essen etwas mit Kultur zu tun hat? „Natürlich“ werden Sie nun sagen, Sie waren ja schon in Griechenland, in der Türkei, vielleicht auch in Amerika oder in Italien. Überall dort haben Sie verschiedene Speisen ausprobiert, sind mit den ländlichen Sitten vertraut geworden und haben, natürlich, gegessen. Haben Sie aber „natürlich“ gegessen, haben Sie darauf geachtet, woher Ihre Speisen kamen und ob sie Ihrem Körper gut tun? Wer auf den Geschmack gekommen ist, der liest jetzt weiter.

„Die Menschheit isst sich zu Tode“, so lautete ein Spruch meines Großvaters. Er war in Österreich einer der Begründer der Sozialversicherung der Bauern, konnte immerhin mit 70 Jahren noch Liegestützen machen, indem er sich nur auf die Fingerspitzen aufstützte und wurde stolze 83 Jahre alt. Er war schlank, hatte nie Probleme mit dem Zuckerhaushalt oder Probleme mit den Gefäßen und er aß regelmäßig, aber in Maßen. Bis zu seinem Übergang in eine andere Dimension war er geistig und körperlich vollkommen fit.

Mein Großvater ist Ende der siebziger Jahre in Wien gestorben. Er war ein Kriegsveteran des ersten Weltkrieges, den zweiten Weltkrieg hat er in Wien erlebt, voller Entbehrungen. Was hat sich seit seiner Zeit in unserer Ernährung geändert? Viel, sehr viel.

Wir leben im ständigen Überfluss, dennoch verhungern wir innerlich, da wir zu wenig Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente zu uns nehmen. Ich habe die Worte meines Großvaters zum Anlass genommen, um in meinem Magazin „Natur heilt” eine Serie von Artikeln zu starten, in denen es um unsere Ernährung geht. Die Serie liegt mir deswegen am Herzen, weil unsere Nahrung uns heilen oder zerstören kann, meist sind wir uns dieser Tatsache aber nicht bewusst.

Gerade in den letzten Tagen habe ich ein Interview mit einem sehr guten Tennisspieler im Radio gehört. Er wurde gefragt, was er denn zum Frühstück esse. Seine Antwort war: „Vollkornbrot, Müsli und Früchte, die guten Sachen wie Weißbrot, Schokoladenaufstrich und Croissants bleiben leider am Buffet liegen“.

Welch ein Widerspruch! Einerseits weiß dieser junge Mann, dass er sich, um in der Weltelite zu bestehen, gesund ernähren muss, andererseits bezeichnet er wertlose Nahrungsmittel, die arm an Inhaltstoffen sind, als „gute Sachen“. Man hatte fast den Eindruck, dass er sich selber leid tut. Die guten Sachen schmecken vielleicht gut, sie tun unserem Körper aber nichts Gutes.

Um es auf den Punkt zu bringen: Unsere Ernährung ist in vielen Fällen mitbeteiligt an unseren Krankheiten. Das Spektrum ist dabei sehr breit, ich habe einige ernährungsbedingte Krankheiten für Sie aufgelistet.

Natürlich ist es nicht leicht, sich im Dschungel der Werbung der Nahrungsmittelindustrie und dem passiven Verhalten öffentlicher Stellen zurecht zu finden. Gummibärchen machen froh, ein Getränk verleiht Flügel und Fleischsemmerln regen dazu an zu sagen: „I´m lovin´ it“. Ist dies wirklich unsere Esskultur geworden, markige Werbesprüche, minderwertige Produkte und ab in den Magen?

Aber trotz aller Problematik die ich gerade angesprochen habe: Wir haben derzeit immer noch die Möglichkeit uns frei zu entscheiden was wir essen wollen und diese sollten wir nützen. Frei entscheiden kann man sich aber erst dann, wenn man die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten kennt. Lesen Sie daher bitte in der nächsten Ausgabe von Natur heilt: „Fast Food versus Slow Food“. Falls Sie meinen Newsletter abonnieren, dann werden Sie schon früher informiert. Bedenken Sie: Den Wert, den Sie Ihrer Ernährung geben, den geben Sie sich selbst! Oliver Hassencamp, ein deutscher Schriftsteller, sagte: „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Wenn der Städter wüsste was er frisst, dann würde er Bauer werden“.

Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet.

Friedrich Nietzsche

Krankheiten, die von einer ungesunden Ernährung mitverursacht werden können:

(Liste ist nicht vollständig)

  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Allergien
  • Diabetes
  • Krebserkrankungen
  • Darmentzündungen
  • Darmpolypen
  • Divertikel und Divertikulitis
  • Lebererkrankungen
  • Chronische Entzündungen
  • Gelenkserkrankungen
Teil 2 finden Sie hier

Herzlichst,

Dr. med. Michael Ehrenberger

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