Fitness für den Darm & ein gutes Bauchgefühl

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Darmbakterien für ein vielfältiges & gesundes Mikrobiom

Unter Mikrobiom versteht man alle Bakterien, die unseren Körper besiedeln, ob auf der Fingerkuppe, im Auge oder in unserem Darm. Ohne diese „Mitbewohner“ könnten wir nicht überleben, da wir uns im Laufe der Evolution an sie angepasst haben und sie an uns.

Die Lenkung des Mikrobioms kann dazu beitragen, Krankheiten zu verhindern, eventuelle gesundheitliche Störungen zu verbessern oder ganz auszuheilen. Bakterien haben einen Stoffwechsel und dieser beeinflusst natürlich auch unseren körperlichen Zustand.

Lebende Bakterien?

Bakterien haben, im Gegensatz zu Viren. eine eigene DNA. Dies bedeutet, dass sie eine Erbsubstanz in sich tragen: Sie sind also allein lebensfähig und brauchen keinen Wirt (wie die Viren), um zu überleben. Wenn wir alle Gene unseres Mikrobioms addieren, dann kommen wir bis auf 20 Millionen genetische „Anweisungen“. Diese Erkenntnis wurde bekannt als das „zweite Genom des Menschen“. Eine Fehlfunktion des zweiten Genoms wird mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht. Unter anderem mit Allergien, Fettleibigkeit, Darmerkrankungen, Parkinson und sogar Depressionen und Autismus. Kann es denn wirklich sein, dass die Stoffwechselprozesse von kleinsten Lebewesen unsere psychische Gesundheit beeinflussen?

Antibiotika zerstören das Mikrobiom

Oft werden zu schnell und zu viele verschiedene Antibiotika gegeben, dadurch können sich resistente Keime entwickeln. Ein Antibiotikum kann nicht unterscheiden zwischen „Freund“ und „Feind“, es tötet alle Bakterien in unserem Körper, also auch unsere Freunde. Wenn wir nicht darauf achten, dass die gesunde Bakterienkultur nach einer Antibiotikagabe wiederaufgebaut wird, dann kann dies schwerwiegende Folgen haben. Auf jeden Fall ist es ratsam, nach einer Antibiotikagabe die Darmbakterien wiederaufzubauen. Dieses dauert ca. zwei bis vier Wochen und kann eine neuerliche Antibiotikagabe, beziehungsweise schlimmere Konsequenzen verhindern.

Unsere Empfehlungen für ein gesundes Mikrobiom

  • Ernähren Sie sich möglichst abwechslungsreich.
  • Achten Sie auf ballaststoffreiche Lebensmittel, diese sind die optimale Nahrung für unsere mikrobiellen Mitbewohner.
  • Essen Sie fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, besonders im Winterhalbjahr.
  • Ergänzen Sie bei Stress, Erkrankung und nach Antibiotikabehandlung auf jeden Fall mit Lactobacillus Darmbakterien.
  • Eine Fastenkur von Zeit zu Zeit ist ratsam, lesen Sie hierzu im Magain "Natur heilt" Ausgabe 13 den Artikel von Dr. med. Michael Ehrenberger.

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