Schwarzkümmel altbekannt und viel bewährt

Schwarzkümmel altbekannt und viel bewährt

Der segensreiche Samen

Der Name Schwarzkümmel ist irreführend, denn der Schwarzkümmel ist kein Kümmel. Der echte Schwarzkümmel (Nigella sativa), gehört der Familie der Hahnenfußgewächse, den Ranunculaceaen an und ist botanisch mit dem gemeinen Kümmel (Carum carvi), aus der Pflanzenfamilie der Doldenblütler, nicht verwandt.

Ursprünglich stammt der Schwarzkümmel aus Westasien, war aber auch schon zur Zeit der Pharaonen vor mehr als 3.000 Jahren als aufbauendes Mittel bekannt, denn ein Fläschchen mit dem wertvollen Öl wurde im Grab des Pharaos Tutanchamun gefunden. Die antiken Ägypter waren davon überzeugt, dass der Schwarzkümmel selbst nach dem Tod seine Wirkungen entfaltet. Der persische Arzt und Philosoph Avicenna, der griechische Arzt Hippokrates, der „Vater der Medizin“ und der Prophet Mohammed wussten bereits um die Heilkraft der kleinen samtschwarzen Samen. Letzterer kam zu dem Schluss, dass „Schwarzkümmel jede Krankheit heilt, außer den Tod“.

Insbesondere im Orient und in den Mittelmeerländern wurden die kleinen Powerpakete zur Stärkung des gesamten Organismus verwendet – der inneren Reinigung und Entgiftung des Körpers, der Kräftigung und Entschleimung der Lungen bei Husten, Schnupfen und Erkältung, zur Schmerzlinderung bei Zahn- und Kopfschmerzen, als Pflege- und Heilmittel bei Hauterkrankungen und zur Wundbehandlung, sowie als wertvolles Mittel gegen Darmparasiten und allgemein bei Magen-Darm-Problemen, wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Unwohlsein.

Ein aufgehender Stern am Gesundheitshimmel

In der westlichen Welt führte der echte Schwarzkümmel trotz seines hohen Beliebtheitsgrades in der östlichen Welt lange Zeit ein Schattendasein, denn er wurde zugunsten der teilweise geringer wirksamen Pharmazeutika vernachlässigt, obwohl durch ihn im Vergleich zu pharmazeutischen Produkten kaum Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Seit einigen Jahren erlebt der Schwarzkümmel - Nigella sativa als Nahrungsergänzungsmittel jedoch auch in unseren Breiten eine wahre Renaissance und findet immer mehr begeisterte Anhänger, zu denen auch Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuten, Wissenschaftler und Gesundheitsexperten zählen. Habbah al-baraka , „der segensreiche Samen“, so lautet der arabische Namen für Schwarzkümmel, hat sich mittlerweile eindeutig seinen Platz erobert.

Faszination der Komposition

Mittlerweile belegen zahlreiche Studien und wissenschaftliche Untersuchungen unterschiedlicher Institute, was die Erfahrungsheilkunde bereits seit Jahrhunderten weiß.

Die kleinen schwarzen Samen von Nigella sativa, ca. 2 - 3,5 mm lang, 2 mm dick und dreikantig enthalten zirka 100 Inhaltsstoffe, die noch gar nicht alle erforscht sind. Ihnen haben wir die unzähligen Wirkungen zu verdanken. Es sind aber nicht unbedingt die Inhaltsstoffe an sich, die die winzigen Powerpakete zu einem Allroundheilmittel für unseren Körper und unsere Gesundheit machen, sondern das Zusammenspiel dieser wertvollen Stoffe und der sich daraus ergebende Synergie-Effekt.

Im Bio Schwarzkümmelsamen sind ca. 20 % hochwertige Proteine (Eiweiße), 35% Kohlenhydrate und 45 % pflanzliche Öle und Fette (davon 0,5 – 1,5 % ätherische Öle – Nigellon, Thymochinon) enthalten. Von besonderer Bedeutung ist die Fettsäurezusammensetzung der Samen: Sie enthalten 10 – 15 % gesättigte Fettsäuren, 18 – 22 % einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäuren) und 55 – 80 %!!! mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure). Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essentiell, das heißt, diese müssen mit der Nahrung zugeführt werden, weil unser Organismus diese nicht selbst bilden kann und sie spielen bei ganz vielen Stoffwechselvorgängen eine zentrale Rolle.

Harmonisierung des Immunsystems

Besonders unser Immunsystem profitiert hiervon. Sie wirken regulierend auf allergische Prozesse, sowie entzündliche Vorgänge und tragen zur Erweiterung der Bronchien bei. Die beiden mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linol-und Gammalinolensäure sorgen für die Synthese von immunregulierenden Stoffen. Diese entfalten ihre Wirkung durch die Bildung hormonähnlicher Substanzen, den Prostaglandinen, die beispielsweise für die Gehirnleistung und Nervenleitung, für Transmitter und Botenstoffe, die Blutdrucksenkung, die Aktivierung des Immunsystems, die Hemmung allergischer Prozesse und bei Entzündungen eine bedeutende Rolle spielen. Die vitalisierenden und immunstärkenden Effekte sind neben den Fettsäuren den ätherischen Ölen zuzuschreiben. Diese wirken antioxidativ, antibakteriell und antimykotisch (gegen Pilze). Sekretlösende und reinigende Eigenschaften liefert der Bitterstoff Nigellin. Weitere Inhaltsstoffe des Schwarzkümmels unterstützen seine gesundheitsfördernden Wirkeffekte und andere Stoffwechselprozesse. Dazu zählen unter anderem: Vitamin B1, B2, B6, Folsäure, Beta-Karotin (Provitamin A), Vitamin C, Vitamin E, Biotin, essentielle Aminosäuren, Magnesium und Selen.

Schwarzkümmelsamen als bewährte Alternativ-Medizin

Aufgrund dieses einzigartigen Wirkstoffreichtums ist es nicht verwunderlich, dass sich daraus auch dementsprechend viele Anwendungsmöglichkeiten ergeben:

  • Allergien (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergien)
  • Immunschwäche, mangelnde Abwehrkräfte
  • Bronchitis, hartnäckiger Reizhusten
  • Asthma
  • ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) bei Kindern
  • Bluthochdruck
  • Blähungen
  • Akne und Pickel
  • Neurodermitits
  • Entgiftung und Reinigung des Darms (Entgiftungskuren)
  • Hormonell bedingtes Ungleichgewicht (Menstruationsprobleme, Wechseljahrbeschwerden)
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Krebs (auch begleitend zur Chemo- und Strahlentherapie und zur Tumorprävention)

Die breite gesundheitsfördernde Vielfalt und zahlreichen Einsatzgebiete machen den Schwarzkümmel zu einem hervorragenden Begleiter im Alltag.

Einnahme und Anwendungsempfehlungen

Bio Schwarzkümmelsamen über mehrere Wochen, am besten über drei bis sechs Monate hinweg eingenommen, führt zu den besten Therapieerfolgen. Beispielsweise profitieren Hausstauballergiker davon, wenn sie im Frühjahr mit der Kur beginnen und Pollenallergiker wiederum tun gut daran bereits im Winter vor der Pollenflugzeit zu starten. Aber auch eine kurzfristige hohe Dosierung sorgt bei Allergien oft noch für eine rasche Erleichterung.

Zu guter letzt

Schwarzkümmelsamen – altbekannt und viel bewährt dazu Tierisch gut!

Schwarzkümmel hilft auch Katze, Hund, Pferd, Taube, Gans und Kuh ….

Herzlichst,

Mag. pharm. Dr. Margarita Pölzl

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