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Die natürlichen Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, welche Photosynthese betreiben, werden Chlorophyll oder Blattgrün genannt. Insbesondere Pflanzen sehen durch ihren hohen Chlorophyllanteil grün aus.

Pflanzen stellen mithilfe von Chlorophyll aus der Lichtenergie der Sonne, Wasser und Kohlenstoffdioxid Kohlenhydrate wie z.B. Glukose und Stärke her. Dieser Vorgang wird als Photosynthese bezeichnet und ist die Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Die so entstehenden Kohlenhydrate dienen den Lebewesen als Nährstoffe.

Pflanzen, aber auch Algen und Cyanobakterien verfügen über verschiedene Chlorophylltypen. Bakterien, die Photosynthese betreiben, enthalten verschiedene Typen von Bacteriochlorophyll.

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Pflanzen stellen mithilfe von Chlorophyll aus der Lichtenergie der Sonne, Wasser und Kohlenstoffdioxid Kohlenhydrate wie z.B. Glukose und Stärke her. Dieser Vorgang wird als Photosynthese bezeichnet und ist die Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Die so entstehenden Kohlenhydrate dienen den Lebewesen als Nährstoffe.

Es gibt verschiedene Typen von Chlorophyll, die sich in Details unterscheiden. Der Chlorophyllgehalt ist vor allem in grünem Gemüse hoch. Der Chlorophyll a– und b-Gehalt von Gemüse und Obst je 100 g Frischsubstanz ist in folgender Tabelle geordnet nach absteigendem Chlorophyll a-Gehalt aufgeführt:

Chlorophyll a in mgChlorophyll b in mg
Grünkohl18941
Große Brennnessel185173
Petersilie15755
Spinat9520
Broccoli266
Grüne Bohnen124
Grüne Erbsen102
Gurke62
Kiwis1,70,4
Weißkohl0,3-10,1-0,2

Grüne Lebensmittel sind fantastische natürliche Vitalstoffquellen. Der Chemiker Willstätter erkannte bereits 1913, dass Chlorophyll mit Hilfe des darin gespeicherten Sonnenlichtes aus toter Materie lebende Substanz aufbaut. Für seine Arbeit der Analyse des Chlorophyll-Molekülaufbaus erhielt er 1915 den Nobelpreis.

Während der Photosynthese verwandelt eine Pflanze Kohlendioxid und Wasser unter dem Einfluss von Sonnenlicht in Kohlenhydrate. Die Pflanze wächst, bildet Blüten und schließlich Früchte. Diese in Pflanzen gespeicherte und Sonnenenergie unterstützt den Körper bei zahlreichen essentiellen Vorgängen.

Pflanzen transferieren also Sonnenenergie in Zellen und Gewebe des Körpers und fördern dadurch Zellatmung und -stoffwechsel. Chlorophyll unterstützt zudem entscheidend die Funktion des Gehirns, das Nerven- und Hormonsystem. Je mehr Chlorophyll vorhanden ist, desto mehr sind auch Eisen und Magnesium enthalten.

Chlorophyll erneuert das Blut und reinigt es durch seine entgiftende Wirkung. In der Medizin wird es mittlerweile bei der Wundheilung und bei Krebserkrankungen eingesetzt. Heilende und schützende Wirkungen von Chlorophyll sind bereits vielfach nachgewiesen.

Chlorophyll & gesundes Blut

Grüne Lebensmittel haben immensen Einfluss auf die Qualität und Reinheit unseres Blutes. Man nennt Chlorophyll auch „grünes Blut“. Der grüne Pflanzenfarbstoff ist unserem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin, sehr ähnlich. Der einzige große Unterschied zwischen den beiden Substanzen ist, dass sich im Zentrum der chemischen Struktur des Chlorophylls ein Magnesium-Molekül befindet, während im Zentrum der Hämoglobinstruktur ein Eisen-Molekül ist.

Chlorophyll & Eisen

Chlorophyll aus Lebensmitteln oder Chlorophyllextrakt haben einen positiven Einfluss auf die Bildung von roten Blutkörperchen. Schon im Jahre 1936 entdeckte Dr. Arthur Patek, dass grüne Nahrung in Verbindung mit Eisen bei Eisenmangel die Anzahl der roten Blutkörperchen und die Menge des Hämoglobins schneller ansteigen ließen, als die alleinige Gabe von Eisenpräparaten.

Chlorophyll & Demenz und Diabetes

Eine Studie der Universität von Chicago zeigte 2015, dass grünes Gemüse Demenz vorbeugen kann. Eine andere Studie aus dem Jahr 2010, bewies, dass Blattgemüse vor Diabetes schützen kann.

Chlorophyll & Magnesium

Durch die heute gängige zucker- und fettreiche Ernährung ist Magnesiummangel weit verbreitet. Wenn die Nahrung dann noch wenig Gemüse, Salat, Nüsse und Saaten enthält, fehlen dem Körper die wichtigsten Magnesiumquellen. Magnesium ist jedoch für die Gehirnleistung unentbehrlich und für das Funktionieren des Muskulatur essentiell. Unser Nervensystem verwandelt uns ohne ausreichend Magnesium in ein unruhiges Nervenbündel. Nehmen Sie daher chlorophyllreiche Nahrung auf, denn in jedem Chlorophyllmolekül befindet Magnesium.

Wenn Sie z.B. 100g frische Brennnesseln zu Brennnesselspinat kochen, liefert Ihnen dieses fast ein Viertel des täglichen Magnesiumbedarfs. Nehmen Sie zudem täglich Magnesiumchlorid ultra-kolloidal, können Sie leicht Ihren gesamten Tagesbedarf decken.

Chlorophyll & Gifte

Chlorophyll kann zur Ausleitung von Schwermetallen und Umweltgiften beitragen. Die Chlorella Alge – deren Chlorophyllgehalt besonders hoch ist –  ist deshalb Bestandteil unserer Entgiftungskur.

Eine im Journal of Environmental Science and Toxicology im Jahr 2013 veröffentlichte Studie bewies, dass Chlorophyll Schwermetalle  binden und so über den Darm ausleiten kann. Und schon im Jahr 2001 veröffentlichte die Environmental Health Perspectives eine Studie, in der man feststellte, dass Chlorophyll vor dem hochgiftigen Dioxin schützt, indem es die Aufnahme im Verdauungstrakt verhindert und die Ausleitung beschleunigt.

Chlorophyll & Krebserkrankungen

Die Entgiftungseigenschaft bietet schon einen guten Krebsschutz, doch Chlorophyll hat noch mehr drauf. Eine Studie aus dem Jahr 2005 (veröffentlicht im Fachjournal Carcinogenesis) zeigte, dass grüne Blattgemüse das Darmkrebsrisiko mindern, da Chlorophyll die Darmschleimhaut vor schädlichen Einflüssen und Zellwucherungen schützen kann. Im renommierten International Journal of Cancer wurde beschrieben, dass Chlorophyll Darmkrebszellen an der Teilung hemmt und so Tumorwachstum ausbremst.

Rundum gesund

Grüne Lebensmittel enthalten nahezu alle Mikronährstoffe, die man sich wünschen kann, darunter das Betacarotin, aus dem der Körper Vitamin A bildet, die Vitamine C und Vitamin K, Folsäure, Vitamin B6, Kupfer, Calcium, Kalium und Spurenelemente in ausgewogener Kombination. Sogar Omega-3-Fettsäuren sind in grünen Blättern enthalten sowie alle lebensnotwendigen Aminosäuren.

Wegen seiner geruchshemmenden Wirkung ist Chlorophyll auch als Mittel gegen Mund- und Körpergeruch einsetzbar. Als Lebensmittelzusatzstoff hat Chlorophyll die Kennnummer E 140.

Phytonährstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer und krebshemmender Wirkung sind das i-Tüpfelchen bei den Inhaltsstoffen. Grüne Lebensmittel sind die reichsten Quellen einer außerordentlich wirksamer Phytonährstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe) und seltener Spurenelemente. So enthalten beispielsweise die Gemüse Kohl, Brokkoli und Senf Sulforaphan. Dieser Stoff aktiviert körpereigene Entgiftungsenzyme in der Leber, die krebserregende, freie Radikale neutralisieren können. Sulforaphan wird dabei nicht – wie beispielsweise Vitamin C – unmittelbar verbraucht, sondern kann mehrfach agieren. Spinat liefert die Antioxidantien Lutein und Zeaxanthin, wichtig für Augen und Sehschärfe.

Mikroalgen wie Chlorella und Spirulina sind reich an Phycocyanin und Phycoerythrin. Sie wirken antioxidativ, fangen freie Radikale ab und blocken Cholesterinablagerungen.

Unsere drei Top-Tipps

So können Sie möglichst viel Chlorophyll zu sich nehmen:

  1. Verwenden Sie für Salate tiefgrünes Gemüse, viele Kräuter sowie Wildgemüse wie z.B. Löwenzahn, Wegerich, Sauerampfer, Portulak und viele mehr.
  2. Trinken Sie täglich einen grünen Smoothie. Wenn Sie das seltsam finden, da ein grüner Smoothie in aller Regel nicht süß ist, denken Sie einfach an eine Suppe. Wenn Sie den Smoothie leicht erwärmen (nicht überhitzen!), haben Sie tatsächlich eine kleine Suppenmahlzeit. Würzen Sie nur mit Kräutern oder ein klein wenig Meersalz.
  3. Nehmen Sie regelmäßig täglich Spirulina-, Chlorella– oder AFA-Algen-Präparate.
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