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Schwefel ist ein chemisches Element und gehört zu den Mineralstoffen. Schwefel gehört zu den wichtigsten Nährstoffen und ist für den Menschen essenziell. Als Baustein etlicher Aminosäuren ist es an vielen Stoffwechselabläufen beteiligt. Da der menschliche Organismus es nicht selbst erzeugen kann, muss Schwefel über die Nahrung oder Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zur Verfügung gestellt werden.

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Schwefel ist ein seit langem vom Menschen genutztes Element. Chinesen und Ägypter nutzten um etwa 5000 v.Chr. Schwefel zum Bleichen von Textilien, als Arzneimittel und zur Desinfektion. Der Papyrus Ebers (ein medizinischer Papyrus aus dem alten Ägypten) beschreibt die Verwendung von Schwefel zur Behandlung von bakteriellen Entzündungen des Auges (Trachom). Das vorklassische Griechenland verwendete Schwefel als Arzneimittel und das durch Verbrennung von Schwefel entstehende Schwefeldioxid sowohl als Desinfektionsmittel zur Verhütung von Infektionskrankheiten wie der Pest als auch zur Schwefelung von Wein. Bereits um 800 v. Chr. erwähnte Homer dies in der Odyssee.

Im Europäischen Arzneibuch wird Schwefel zur äußeren Anwendung (Sulfur ad usum externum) geführt. Der pulverförmige Schwefel bildet auf der Haut Schwefelwasserstoff und andere Sulfide, welche wiederum bakteriostatisch wirken. Bei oraler Einnahme kommt eine laxierende, d.h. abführende Wirkung hinzu. Schwefel wirkt darüber hinaus fungizid (pilzhemmend) und kann Parasiten abtöten. Schwefel wurde vor allem in der Vergangenheit zur Behandlung von Akne, Krätze (Skabies) und von oberflächlichen Pilzerkrankungen (Mykosen) verwendet. Die Anwendung erfolgt meist als Seife, Salbe oder Gel.

Sulfur (Kürzel Sulph) gilt in der Homöopathie als eine der vierzehn wichtigsten Grundsubstanzen.

0,2 Prozent des menschlichen Körpers bestehen aus Schwefel, damit beträgt sein Anteil das 40-fache von Eisen. Besonders viel Schwefel steckt in Haaren und Nägeln.

Eine bedeutsame Rolle spielt Schwefel innerhalb des Eiweißstoffwechsels, da der Mineralstoff Bestandteil mehrerer Aminosäuren ist. Hierzu gehören vor allem Cystein sowie Methionin, sie bilden Stoffe die zum Abbau und Erhalt der Zellen benötigt werden.

Schwefel bringt Erleichterung bei Entzündungen oder Steifheit und ist ein ausgezeichnetes Schönheitsmittel für Haut und Haare. Schwefel wird in der Naturheilkunde bei Asthma, Arthritis, Entzündungen (schmerzhaft oder „still“), Verstopfung, Pilzbefall von Schleimhäuten, sowie Schmerzen im Bewegungsapparat empfohlen.

Hervorragende Ergebnisse werden mit Schwefel im Kampf gegen Hautunreinheiten, altersbedingten Hautveränderungen, Akne, Verbrennungen und Störungen der Haargesundheit erzielt. In der Literatur wird für Schwefel häufig der Begriff „Schönheits-Mineral“ verwendet, da er Gewebestrukturen erneuert, Elastizität wiederbringt, den natürlichen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhält, die Kollagenbildung unterstützt und ein starker Fänger für freie Radikale (Antioxidans) ist und der vorzeitigen Faltenbildung entgegenwirkt.

Schwefel wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Er wird gegen Allergien und Auto-Immunerkrankungen eingesetzt, reguliert den Stoffwechsel, entgiftet und sorgt für schöne Haut, Haare und Nägel.

Da die Aminosäuren Cystin und Methionin Schwefel enthalten, ist es am häufigsten in eiweißhaltigen Lebensmitteln zu finden.

Gute Schwefelquellen:

  • Fisch, z.B. Matjeshering, Krabben
  • Muscheln, z.B. Jakobsmuschel, Miesmuschel
  • Fleisch
  • Eiern
  • Nüssen
  • Käse, vor allem Parmesan
  • Milch
  • Raps
  • Senf
  • Knoblauch und Zwiebeln

Grundsätzlich können ohne diesen Nährstoff viele Prozesse im Körper nicht einwandfrei ablaufen.

Eine organische Schwefelverbindung ist MSM (Methylsulfonylmethan), neben Schwefel enthält sie Wasser-, Sauer- und Kohlenstoff. MSM bildet weiße Kristalle ohne Geruch und kommt in vielen Lebensmitteln vor. Diese Schwefelverbindung wird besonders gut vom Körper aufgenommen und häufig als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Schwefelverbindungen unterstützen antioxidative Reaktionen.

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