Omega-3-Fettsäuren und chronische Krankheiten

Omega-3-Fettsäuren sind lebenswichtig!

Schmerzlose Entzündungen werden verborgene, meist stille Entzündungen genannt. Immer mehr Forscher bestätigen, dass sie der Hauptauslöser chronischer Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes und wahrscheinlich auch Krebs und Alzheimer sind.

Neben einer allgemein gesunden Ernährung und Sport benötigt es vor allem auch lebenswichtige Fette, um diesen Entzündungen entgegenzuwirken: Sind genügend Omega-3-Fettsäuren vorhanden, werden entzündungshemmende Botenstoffe produziert!

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essenziellen Fetten, also jenen Fetten, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und daher angewiesen ist, über die Nahrung aufzunehmen. Wichtig ist dabei das richtige Verhältnis von Omega 3 zu der ebenfalls essenziellen Omega-6-Fettsäure. Beide haben lebenswichtige Aufgaben im Körper, wandeln jedoch auch bestimmte Enzyme im Körper unterschiedlich um. Omega 6 wandelt diese Enzyme in entzündungsfördernde Botenstoffe um und Omega 3 in entzündungshemmende Botenstoffe.

Eindeutigeres Beispiel: Wird eine aufgekratzte Stelle am Knie auch Schürfwunde genannt (richtig) oder wird eine Schürfwunde auch „aufgekratzte Stelle am Knie“ genannt?

Entzündungshemmende Botenstoffe

  • machen das Blut flüssiger,
  • erweitern Bronchien und Blutgefäße,
  • reduzieren Entzündungen und Schmerzübertragung und
  • verbessern geistige Leistungsfähigkeit.

Entzündungsfördernde Botenstoffe

  • führen zu Thrombosen,
  • verengen Bronchien und Blutgefäße,
  • verstärken Entzündungen und Schmerzübertragung und
  • reduzieren geistige Leistungsfähigkeit.

 

Die Lösung wäre also denkbar einfach; wir nehmen weniger Omega-6- und mehr Omega-3-Fettsäuren über die Nahrung zu uns und wirken den stillen Entzündungen und dadurch den chronischen Zivilisationskrankheiten entgegen!

Das Problem dabei ist nur, dass wir mit unserer modernen fleischlastigen und vitalstoffarmen Ernährung vier Mal so viel Omega-6-Fettsäuren zu uns nehmen wie empfohlen (20 : 1) und 20 Mal so viel wie noch vor zweihundert Jahren (1 : 1). Omega-6-Fettsäuren sind in allen Getreideprodukten, Milch-, Geflügel- und Fleischerzeugnissen, in einigen Ölen wie Distel-, Sonnenblumen- und Sojaöl und in gebratenen oder frittierten Speisen – also fast dem ganzen Speiseplan der modernen Zivilisation – zu finden!

Das optimale Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren ist 5 : 1. So können ausreichend entzündungshemmende Botenstoffe produziert und zahlreichen Erkrankungen entgegengewirkt werden. Omega-3-Fettsäuren kommen hauptsächlich in fetthaltigen Meerestieren wie Lachs, Hering und Makrelen vor, in geringen Mengen in grünem Gemüse und in hochwertigen Pflanzenölen wie Leinsamen-, Schwarzkümmel-, Raps- und Chiasamenöl. Die pflanzlichen Quellen werden jedoch vom Körper als Vorstufe verwendet und müssen erst umgebaut werden, es benötigt also von den pflanzlichen Quellen eine sehr reichhaltige Quelle und eine hohe Dosis, um wirksam zu sein.

Wir sehen, selbst mit einer Ernährungsumstellung ist es heutzutage gar nicht so einfach, dem Körper die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren zuzuführen. Genau deswegen ist Nahrungsergänzung in diesem Bereich und hinsichtlich der vielfältigen Wirkung dieser lebenswichtigen Fette so essenziell.

Omega-3-Fettsäuren und ihre Aufgaben im Körper

Achten Sie darauf, Ihren täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren, beispielsweise mit Krillöl-Premium zu decken, denn sie haben viele lebenswichtige Aufgaben im Körper:

  • Produktion von Hormonen
  • Bildung von Abwehrzellen
  • Schutz vor Infektionen
  • Versorgung für Gelenke (Schmierstoff, Stabilität)
  • Versorgung von Haut und Haaren (Feuchtigkeit, Spannkraft)
  • Synthese von Eiweiß
  • Zellstoffwechsel
  • Fettstoffwechsel

Nebenwirkungen

Vielleicht nicht solche, die Sie klassischerweise unter dem Punkt Nebenwirkungen erwarten, aber mit folgenden Wirkungen können Sie ebenfalls bei der Einnahme von hochwertigen Omega-3-Fettsäuren rechnen:

  • Haut wird glatter
  • Haare werden fülliger
  • Nägel werden fester

Omega-3-Fettsäuren und ihre gesundheitsfördernde Wirkung

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Omega-3-Fettsäuren konnte in zahlreichen Studien erwiesen werden, beispielsweise bei:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes Mellitus Typ 2
  • Cholesterin (reduzieren Triglyceride und LDL-Cholesterin, erhöhen HDL-Cholesterin)
  • Sehkraft (Glaukom, Makuladegeneration)
  • Schlafstörungen, Schlafapnoe
  • Krebsprävention
  • Gehirn und Nerven (kognitive Leistung, psychische Gesundheit, Depressionen, Alzheimer und  Demenz)
  • Rheumatoider Arthritis (reduzierten in Studien CRP-Wert um 30 % in 30 Tagen!)
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Asthma
  • Regelbeschwerden (PMS)
  • ADS/ADHS

Therapeutische Erfahrung von Dr. med. Michael Ehrenberger

Im Laufe der Jahre durfte Dr. Ehrenberger selbst schon viele Erfolge bei der Behandlung mit Krillöl erleben. Besonders inspirierend ist die Geschichte eines 6-Jährigen aus Vorarlberg, dem über ein Jahr lang gegen sein Aufmerksamkeitsdefizit in der Schule Ritalin gegeben wurde. Ritalin wurde durch Krillöl-Kapseln ersetzt und nach 3–4 Monaten verbesserte sich bereits die Aufmerksamkeit.

Zuletzt noch ein Tipp für Schwangere und Kinder

Die Omega-3-Fettsäure DHA wurde kürzlich von der EU anerkannt im Zusammenhang mit:

  • Sehvermögen von Kleinkindern
  • Entwicklung von Gehirn und Augen des Fötus bei Einnahme während der Schwangerschaft und in der Stillzeit

 

Vorteile von Krillöl gegenüber Fischöl

Premium-Omega-3-Fettsäuren aus Krillöl

Krillöl gilt als der Ferrari unter den Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Doch sind sie den teuren Preis wert? Wie sieht es mit Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl aus?

Fischöl – eine problematische Quelle für Omega-3-Fettsäuren

Fischöl wird seit Jahrzehnten bereits als Quelle für Omega-3-Fettsäuren verwendet. Da es leicht zu gewinnen ist, wird es günstig angeboten und ist weit verbreitet. Doch Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl sind in natürlicher Form an Triglyceride gebunden, dies senkt die Bioverfügbarkeit. Das heißt, der Körper kann die Omega-3-Fettsäuren nicht optimal aufnehmen und verwerten. Um dies zu kompensieren, müsste die Dosis der ohnehin bereits großen Kapseln um einiges erhöht werden und dann fällt auch der vermeintliche Preisvorteil weg.

Ein weit größerer Nachteil von Fischöl sind die Schadstoffbelastungen aufgrund der zunehmend fortschreitenden Verschmutzung der Gewässer, vor allem Quecksilber und PCB (polychlorierte Biphenyle aus Plastik) werden immer häufiger in Fischöl nachgewiesen.

Außerdem verhält sich Fischöl im Wasser so, wie wir es von Öl kennen, es vermengt sich nicht, schwimmt daher nach dem Schlucken im Magen obenauf und es kann zu lästigem Aufstoßen mit Fischgeschmack kommen.

Fischöl ist besser als keine Ergänzung, doch bei näherer Betrachtung und dem Vergleich zwischen den Ölen sehen wir, dass Krillöl eine viel hochwertigere Quelle von Omega-3-Fettsäuren darstellt!

Krillöl – die geballte Lebenskraft aus der Antarktis

Krillöl ist dreifach wirksam: Es bietet uns hochwertige Omega-3-Fettsäuren, Phospholipide und Astaxanthin. Diese Kombination ist einmalig in der Natur!

Phospholipide haben eine hohe Bioverfügbarkeit und können daher vom Körper optimal verwertet werden; sie gelangen von der Leber direkt in die Blutbahn und stehen sofort für die wichtigen Organe wie Herz, Gehirn und Leber zur Verfügung. Phospholipide zeigen die außergewöhnliche Eigenschaft, sich mit Wasser und Fetten zu verbinden, das Krillöl schwimmt daher im Magen nicht oben auf, sondern vermengt sich mit der Magensäure und wirkt so lästigem Aufstoßen entgegen.

Der antarktische Krill (Euphausia Superba) ist für uns Menschen also eine einmalige Kombination von Omega-3-Fettsäuren in der Natur und ein Blick in den Lebensraum der erfolgreichsten Biomasse (am meisten vertretene Tierart) der Erde lässt uns Erstaunliches entdecken.

Krill sind kleine Krebse. Diese wachsen im eiskalten Wasser des Südpolarmeeres heran, weit weg von Industrie und Schifffahrtsrouten im weitgehend natürlichen Ökosystem der Antarktis. Sie leben in riesigen Schwärmen, die sich über hunderte von Quadratkilometern erstrecken können und dienen als schier unerschöpfliche Nahrungsquelle für Robben, Wale und Pinguine. Auch Seevögel und gewisse Schwarmfische ernähren sich von Krill. In Norwegen hat man im Magen eines Wals fünf Millionen dieser kleinen Krebse gefunden, so wurde der Name Krill geprägt, was auf Norwegisch so viel wie Walnahrung bedeutet.

Krill sind wirklich beeindruckende Wesen.

  • Antarktische Krill sind mit zehn Leuchtorganen ausgestattet, die bläuliche Lichtblitze aussenden und so zur Orientierung im Schwarm dienen.
  • Krill gibt es in Hülle und Fülle: Bis zu 30.000 Tiere tummeln sich zeitweise pro Kubikmeter.
  • Diese wirbellosen Krebse werden bis zu sechs Jahre alt, sechs Centimeter groß und wiegen ausgewachsen ein bis zwei Gramm.
  • Sie haben unglaubliche Energiespeicher, durch die sie in den harten Wintermonaten bis zu 200 Tage ohne Nahrung überleben.
  • Sie sind ihr gesamtes Dasein in Bewegung; stünden die Kleinkrebse still, würden sie auf den Boden sinken.
  • Wenn sie vor Fressfeinden fliehen, schaffen sie im Rückwärtsgang unglaubliche 60 Centimeter in der Sekunde! 30 Meter große Wale schaffen jedoch 1,8 Meter pro Sekunde und können jede Menge Krill durch ihre bis zu sechs Meter breite Mundhöhle aufnehmen, ihr Magen ist für bis zu zwei Tonnen Krill ausgelegt.
  • Krillweibchen legen mehrmals pro Saison jeweils bis zu 10.000 Eier und sichern so den Fortbestand dieser Spezies, die häufiger vertreten sind als Ameisen auf der Erde.

Hochwertige Nährstoffe

Selbst ernähren sich die kleinen Krebse von Mikroorganismen wie Algen und Phytoplankton und diese Powerpakete sind mit einer Vielfalt an hochwertigen Nährstoffen ausgestattet. Unter anderem sind sie auch die beste Quelle von Astaxanthin, dem roten Farbstoff, der Krill eine markant rote Farbe verleiht. Astaxanthin zählt zu den Carotinoiden und hat genau wie andere bekannte Carotinoide (Beta-Carotin aus Karotten und Lycopin aus Tomaten) eine antioxidative Wirkung, es verleiht den langkettigen und instabilen Omega-3-Fettsäuren Stabilität, das wertvolle Krillöl wirkt dadurch deutlich länger.

Krill beschenkt uns mit der 15-fachen Menge an Omega 3 im Verhältnis zu Omega-6-Fettsäuren (1 : 15), also einer sagenhaften Menge, um die moderne Ernährung etwas ins Gleichgewicht zu rücken. Krillöl versorgt uns auch mit Phospholipiden und Astaxanthin und vielen anderen Nährstoffen wie Calcium und den Vitaminen A, B1, E und D. So hat sich Krillöl zu einer Grundversorgung für Nahrungsergänzung entwickelt und wird immer populärer, dennoch wird mit dieser wertvollen Ressource aus der Natur sehr sorgfältig umgegangen.

Schutz fürs Gehirn

Phospholipide bilden zusammen mit Proteinen die Zellmembrane, also jene äußere Schicht, welche unsere Zellen vor schädlichen Einflüssen schützt. Besonders viele Phospholipide sind in den Zellmembranen unseres Gehirns enthalten. Die Phospholipide im Krillöl ähneln denen im Gehirn und können daher besonders gut aufgenommen und verwertet werden. Wenn man bedenkt, wie viele Zellen unser Körper pro Sekunde bildet, wird ersichtlich, wie wichtig Phospholipide für uns Menschen sind: Wir bilden circa zehn Millionen neue Zellen pro Sekunde!

Astaxanthin

ist der Sonnenschutz (UV) der Algen, sie bilden es, wenn sie der Sonne ausgesetzt werden. Dank Astaxanthin kann die Alge selbst nach langer Trockenheit bei Kontakt mit Wasser wieder zum Leben erweckt werden.

Hummer, Lachse und Flamingos verdanken ihre zarte Farbe dem Astaxanthin. In Studien konnte eine Verbindung zwischen Astaxanthin und einer erhöhten Muskelkraft, Ausdauer und einer schnelleren Erholung nach körperlicher Anstrengung nachgewiesen werden. Bei den Lachsen, die jährlich den unglaublich anstrengenden Weg stromaufwärts zu ihren Laichplätzen auf sich nehmen, konzentriert sich beispielsweise das Astaxanthin vorwiegend in den Muskeln.

Carotinoide sind bekanntlich gut für die Augen, bei Astaxanthin konnte man nachweisen, dass es bis ins Auge vordringen kann, um dort zu wirken.

Nachhaltigkeit

Viele Anbieter von Krillöl loben ihre zertifizierte Nachhaltigkeit. Tatsächlich haben alle Anbieter ihr Krill aus nachhaltiger Fischerei und sind von der einen oder anderen Stelle zertifiziert. Der weltweite Krillfang ist nämlich strengstens von der Internationalen Kommission für den Erhalt der Antarktischen Lebensräume reguliert. Von den geschätzten 600 Millionen Tonnen Krill weltweit dürfen circa 2 % jährlich gefangen werden. Die tatsächliche Fangquote liegt jedoch mit circa 0,8 % weit darunter und nur circa 0,1 % wird weltweit für Nahrungsergänzung verwendet. Größtenteils dienen die kleinen Meerestiere als Futtermittel für Zuchtlachse (für die rote Färbung) und andere Aquarien-Tiere und -Kulturen, als auch zur Herstellung von Proteinkonzentraten.

Krillöl ist ein Premium-Rohstoff, der hohe Anforderungen stellt, um gewonnen zu werden: Mit speziell ausgestatteten Fangbooten werden die Krill mittels Schlauch an Board „gesaugt“, so wird auch erfolgreich unerwünschter Beifang vermieden. Der frische Fang wird innerhalb von drei Stunden in verschiedenen Prozessen direkt auf den Booten weiterverarbeitet, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten.

 

Fazit: Krillöl ist nicht ohne Grund eine der sinnvollsten Nahrungsergänzungen, die wir heute kennen; es verleiht dem Körper die Kraft, stillen Entzündungen entgegenzuwirken und ermöglicht es uns, genau wie Krill, unter harten Lebensbedingungen zu gedeihen und uns rundum wohlzufühlen.

Krillöl-Premium dreifach wirksam

  1. Omega-3-Fettsäuren wirken stillen Entzündungen entgegen.
  2. Phospholipide erhöhen die Bioverfügbarkeit und schützen unsere Gehirnzellen.
  3. Natürliches Astaxanthin stabilisiert Omega-3-Fettsäuren und wirkt antioxidativ.

Tun Sie sich und Ihrer Gesundheit mit Krillöl etwas Gutes, Sie werden den Unterschied spüren!

Herausgeber und Medieninhaber: Verein „Natur heilt – Netzwerk für Kooperation mit und für Natur“, A-8382 Mogersdorf 179

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